Im Namen des Erhabenen  
  Palästina-Spezial
 

Begriffsverfälschung: Antisemitismus, Antisemit

(die neusten Links sind jeweils oben angeordnet)

bullet Glückwunsch an Christoph Glanz für Platz vier der Top "Antisemiten"!
bullet Der lange Arm von Netanjahu!
bullet "Jerusalem Post" verhindert Vortrag von Arn Strohmeyer in den Bremer Weserterrassen
bullet Antizionismus ist kein Judenhass
bullet Übergriffe meist von rechts - Antisemitische Straftaten: 95 Prozent von Neonazis
bullet Auf der Suche nach dem Antisemitismus
bullet So wird Antisemitismus missbraucht
bullet Rundumschlag mit dem Antisemitismus-Vorwurf: Verdi strich Vortrag mit Werner Rügemer zu TTIP
bullet Oh Gott, der Antisemitismus!
bullet Antisemitismus-Kampagne als Ablenkungsmanöver!
bullet Der Zionismus braucht den Antisemitismus wie Luft zum Atmen
bullet Antisemitismus-Debatte - Israel gehört nicht seiner Regierung
bullet Der Schwarze Kanal: Schleichende Aggression
bullet Die Relativierer - Lady Ashton und der »Antisemitismus«
bullet Sigmar Gabriels Kritik an Israel und die Reaktionen
bullet Israels Kampf um Aachen geht weiter beim Aachener Friedenspreis - Phantom Antisemitismus
bullet Der neue Antisemitismus
bullet Grundlagen des Ressentiments - Wo zeigt der Antisemitismus seine miese Fratze?
bullet Zionistischer Antisemitismus "ganz praktisch"
bullet Über die Verwirrung der Begriffe - ... Unterschiede zwischen Antisemitismus und Antizionismus.
bullet LG München: »Antisemitisch« und »antijüdisch« nicht von freier Meinungsäußerung geschützt
bullet Wer ist Antisemit?
bullet Frage zu Antisemitismus und Antizionismus
bullet Norman Finkelstein: Antisemitismus als politische Waffe
bullet Keulenschwinger - Israels Beziehungen zu Spanien "beschädigt"
bullet Antisemitismusvorwürfe gegen Politologen
bullet Der Schwarze Kanal: Umgestülpter Antisemitismus
bullet Israels Politik nährt den Krebs des Antisemitismus
bullet Sind Sanktionen gegen Israel antisemitisch?
bullet Antizionismus ist nicht gleich Antisemitismus
bullet "Antideutsche‹ kennen keine Argumente"
bullet Viel Effekt: Antizionistische Veranstaltungen
bullet Jesus und Maria als "dreckige Juden" beschimpft - Anti-Antisemitismus-Kampagne
bullet Global den Antisemitismus bekämpfen - neues US-Gesetz
bullet Alle Eier in einen Korb
bullet "Den echten Antisemitismus erkennen" - Antizionisten sehen Umgestaltung Israels als Chance
bullet Antisemitischer Semit? - Die Brandstiftung in einem jüdischen Gemeindezentrum
bullet Der fünfte Holocaust
bullet Sieg-heil.de, DENIC und shoa.de
bullet Ariel Scharons Aufruf an die französischen Juden, nach Israel auszuwandern
bullet Eine antisemitische Attacke mit einem Wolf drin
bullet Rechtsradikale für Israel
bullet OSZE-Konferenz gegen Antisemitismus: Welche praktischen Konsequenzen sind nötig?
bullet Ist der Papst ein Antisemit? 
bullet Streit über Kritik an Israel
bullet US-Staatssekretärin geriert sich als Antisemitismusexpertin
bullet Jude sein, leicht gemacht: Was ist eigentlich ein Jude?
bullet Scharons Hexenküche
bullet In die Irre geführt
bullet Der schwarze Kanal: Wenn Kritik an Israels Besatzungsmacht als »Judenhaß« denunziert wird
bullet Berlusconi als Kämpfer gegen den Antisemitismus geehrt

 

Mit dem Begriff "Antisemit" werden heutzutage auch Menschen belegt, die es wagen, "Israels" brutale menschenverachtende Politik zu kritisieren. Die Kritik richtet sich in den meisten Fällen gegen die Brutalität eines Besatzungsregimes und hat nichts mit Rassismus zu tun. Zudem sind z.B. auch die Araber Semiten, so dass ein Araber dementsprechend kaum Antisemit sein können. Zudem werden im Heiligen Qur'an zahlreiche Propheten der Juden hoch geachtet und geehrt wie z.B. Zacharias, Johannes, David, Salomo, Moses, Aaron und nicht zuletzt Jesus und Maria, welche dem jüdischen Stamm der "Aali Imran" abstammen.

Aus den oben genannten Gründen ist nicht der Begriff "Antisemitismus" sondern Antizionismus für die berechtigte Verurteilung der Unterdrückung und des zionistischen Rassenwahns angebracht. Der Mensch jüdischen Glaubens Finkelstein selbst hat sich in seinen Publikationen sehr kritisch gegen zionistische Finanzpraktiken geäußert und muss sich nunmehr selbst gegen den Vorwurf des Antisemitismus erwehren (siehe Berliner Morgenpost 26.4.2000), wie viele andere kritische Menschen jüdischen Glaubens auch (siehe: Juden wehren sich). Aber die Antisemitismus-Keule wird jeden Tag zionistischer Brutalität stumpfer und wirkungsloser, denn die Menschen wachen zunehmen auf - Gott sei Dank. Falls aber der Begriff Antisemitismus als "Rassismus gegen Juden" verwendet wird, dann ruft auch der Muslim-Markt auf gegen Antisemitismus.

Gemäß Zionistischem Verständnis allerdings beschreibt der Begriff "Antisemit" ausschließlich Menschen, die gegen Juden sind. Der Begriff soll im Jahr 1879 von einem Deutschen erfunden worden sein, um den nicht mehr salonfähigen Begriff "Judenfeindschaft" zu ersetzen. Gemäß Moshe Zimmermann (Prof. für Geschichte an der Hebräischen Universität Jerusalem und Direktor des Richard-Koeber-Centers for German History) ist der Begriff Antisemit folgendermaßen definiert: "Antisemit ist einer, der aufgrund eines Vorurteils „die“ Juden – als vermeintliche Rasse, Nation, Religionsgemeinschaft oder soziale Gruppe – pauschal negativ bewertet und daraus im relevanten Fall auch soziale oder politische Konsequenzen zieht." (Süddeutsche Zeitung 23.5.2002). Aber auch diese Definition ist ein Beweis dafür, dass Muslime allein schon aus ihrem Glauben heraus keine Antisemiten sein können, denn Muslime bekämpfen die unterdrückerischen, rassistischen und mörderischen Elemente unter den Zionisten, nicht aber die Juden pauschal, denen sie im Bedarfsfall sogar Schutz gewähren müssen, was geschichtlich mehrfach belegt ist!

"In Deutschland muss es möglich sein, die Politik des Staates Israel zu kritisieren, ohne dass man sich damit den Antisemitismus-Vorwurf einhandelt. Es gibt von jüdischer Seite Stimmen, die versuchen Antisemitismus und Antizionismus gleichzusetzen und jede kritische Auseinandersetzung mit der gegenwärtigen Politik Israels als antizionistisch und somit als antisemitisch darzustellen. Das geht nicht." (Landesbischof Huber in Berliner Zeitung Politik 27.5.2002)

Wie Recht der Landesbischof mit seiner Aussage hatte konnten zahlreiche angesehene Politiker am eigenen Leib erfahren. Das wohl deutlichste Beispiel dafür ist ein Flugblatt, dass der damalige FDP-Landesvorsitzende Jürgen Möllemann in der Woche vor den Bundestagswahlen (22.9.2002) in NRW verteilen lies.

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