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  Palästina-Spezial
 

Atommacht Israel

Der politische Zionismus beanspruchte die Atomkraft als Waffe nicht nur für sich, sondern war auch bereit, diese anderen extremen Rassisten zur Verfügung zu stellen. So schrieb am 21. April 1997 die Zeitung Haaretz, dass : "Israel" in den 70er und frühen 80er Jahren Südafrika bei der Entwicklung von Atomwaffen geholfen habe. Der stellvertretende südafrikanische Außenminister Aziz Pahad sagte der Zeitung, er verfüge über zahlreiche Unterlagen über die Zusammenarbeit beider Länder auf dem Gebiet der Atomwaffentechnologie. Weil die Zusammenarbeit streng geheim gewesen sei, seien viele Dokumente zerstört worden. Laut Pahad nahm Südafrika im September 1979 einen Atomtest vor. Seinerzeit hatte ein US-Spionagesatellit einen "Blitz" vor der südafrikanischen Küste registriert. "Haaretz" zitierte ferner Publikationen, wonach "Israel" im Laufe von mehreren Jahren 550 Tonnen Uraniumerz erhalten habe, die in der südisraelischen Atomzentrale Dimona verarbeitet wurden. Im Gegenzug habe Israel Pretoria Informationen und Material geliefert, um die Wirksamkeit von Atomsprengköpfen zu erhöhen. Verantwortlich auf israelischer Seite sei der frühere Präsident der israelischen Atomenergiekommission, David Ernst Bergman, gewesen. 

Auf der Internetseite der "internationale Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges, Ärzte in sozialer Verantwortung e.V. Regionalgruppe Hamburg" wird zudem ein Zeitungsartikel zitiert wonach ausländische Militärexperten zufolge Israel über bis zu 200 Atombomben sowie über Mittel- und Langstreckenraketen vom Typ Jericho II verfügt, die mit Atomsprengköpfen bestückt werden können. 

Links zum Thema

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Mehrere Israelis selbst haben schon ausführliche Bücher über den Atomwaffenbesitz der Zionisten geschrieben. Danach werden sogar zahlreiche Standorte für Atomwaffen genannt wie z.B. Be'er Yaakov, Dimona, Eilabun, Haifa-Rafael, Haifa-Kishon Port, Mishor Rotem, Nes Ziyyona, Nevatim, Palmachim, Sedot Mikha, Soreq, Tel Aviv, Tel Nof, Tirosh, Yodefat, Zachariah u.v.a.m. 

"Israel" ist im gesamten Nahen Osten der einzige Staat der den Nichtverbreitungsvertrags (NVV) bis heute nicht unterzeichnet hat. Das Abschlussdokument des Vorsitzenden der Vorbereitungskonferenz 1999 für den NVV ruft Israel dazu auf, "dem Nichtverbreitungsvertrag beizutreten und sämtliche Nukleareinrichtungen sofort und ohne Einschränkungen unter umfassende Sicherungsmaßnahmen der IAEA zu stellen". Bis heute lässt Israel als einzige Atommacht die Inspektion seiner Einrichtungen nicht zu.

In 2000 kommt es zu einer massiven deutschen Hilfe bei Israels Nuklearrüstung. Der Spiegel vom 18. Juni 2000 berichtete, dass "Israel von zwei aus Deutschland gelieferten U-Booten aus Marschflugkörper abgefeuert hat, die mit Atomwaffen bestückt werden können." Demnach sei Israel neben den USA und Russland nun das dritte Land, das Atomwaffen von U-Booten starten könne. Zu den Tests seien zwei der insgesamt drei U-Boote des Typs "Dolphin" verwendet worden, die von Deutschland finanziert und gebaut worden seien. Diese Nachricht hatte der Spiegel einem Bericht der britischen Zeitung "The Sunday Times" entnommen, die sich wiederum auf Quellen im israelischen Verteidigungsministerium berief. Demnach fanden die Tests mit den Marschflugkörpern im Mai 2000 in der Nähe von Sri Lanka statt. Die Cruise Missiles hätten Seeziele in 1500 Kilometer Entfernung getroffen. Insgesamt lieferte Deutschland 3 derartige U-Boote von denen jedes 300 Millionen kostete.

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